Lydia de Iorio

über meine Arbeit

Das Label COTTA
Meine Vasen entstehen aus dem Wunsch, einem vertrauten Alltagsgegenstand eine eigene Persönlichkeit zu verleihen. Jede Vase wird von mir frei auf der Töpferscheibe gedreht. Ihre Form entsteht im bewussten Zusammenspiel von handwerklicher Präzision, Material und meiner eigenen gestalterischen Sprache. Keine Form gleicht der anderen. Jede Arbeit ist ein handsigniertes Unikat und trägt ihre eigene Geschichte in sich.
Die Gestaltung und handwerkliche Umsetzung meiner Vasen sind meine grosse Leidenschaft. Im plastischen Ton finde ich eine unmittelbare Ausdrucksform für das, was mich beschäftigt: die Verbindung von Design, Funktionalität und Emotionalität. Klare, beinahe konstruktivistische Körper treffen auf bewusst gesetzte Farbakzente. Die Farbe lockert die Strenge der Form und verleiht jeder Vase ihren individuellen Charakter.
Auf eine glänzende Glasur verzichte ich bewusst. Ich liebe die unverfälschte, matte Oberfläche des Steinzeugs und seine ruhige, sinnliche Präsenz. Das Material soll sichtbar und spürbar bleiben. So entsteht zwischen der klaren Form, der puren Oberfläche und der Farbe eine kraftvolle Spannung.
Mit meiner Arbeit möchte ich einen Gegenentwurf zur anonymen Massenproduktion und zur Schnelllebigkeit des Konsums schaffen.
Statt austauschbarer Ware fertige ich langlebige Einzelstücke – gewissermassen «Ware nach Mass»: funktionale Objekte für unterschiedliche Menschen und Persönlichkeiten.
In dieser Haltung sehe ich eine Nähe zu den Ideen des Anti-Designs.
Mich interessiert Design nicht nur als Mittel zur Erfüllung einer Funktion oder als Werkzeug des Marktes, sondern als Träger von Emotion, Haltung und persönlichem Ausdruck. Dabei wende ich mich nicht von der Funktion ab:
Meine Vasen sollen gebraucht werden. Doch neben ihrer Zweckmässigkeit dürfen sie eigenwillig, sinnlich und unverwechselbar sein.
Ich glaube an Gegenstände, zu denen wir eine Beziehung entwickeln können – weil sie sorgfältig hergestellt sind, uns berühren und über lange Zeit Teil unseres Alltags bleiben. Meine Vasen sind deshalb zugleich Gebrauchsobjekte und persönliche Kunstwerke: gestaltet für Blumen, Räume und Menschen.
Die Ausbildung als Kunsttherapeutin ist für mich ein Herzensanliegen und ein weiterer stimmiger Schritt auf meinem Lebensweg.
Das kreative Schaffen als Verbindung zum Menschen, als Gestaltungskraft und persönlicher Ausdruckskraft, fasziniert und begeistert mich.
Meine Aufgabe als Kunsttherapeutin und persönliche Motivation ist es, den Menschen möglichst vollumfänglich wahrzunehmen, seine Fähigkeiten und Ressourcen zu erkennen und diese zu stärken, damit er selbstwirksam in sein Gleichgewicht findet.
Gestalterische und Therapeutische Ausbildungen und Arbeit
Gestalterische Ausbildungen
Keramikdesign Fachklasse Bern / gestalterischer Vorkurs nsfg Langenthal / Lehre als Kunstglaserin-Glasmalerin Bern /
10. Schuljahr für Kunst und Gestaltung BFF Bern
Diverse keramische und arbeitsagogische Weiterbildungen
Ankäufe
2023
Vasenensemble bestehend aus 3 Vasen
für die Kunstsammlung des Museum für Gestaltung in Zürich
2022
Vasenensemble bestehend aus 5 Vasen
für die Kunstsammlung der Stadt Langenthal
2021
In Zusammenhang mit der Ausstellung von Sophie Taeuber-Arp waren meine Arbeiten im Museumsshop des Kunstmuseum Basel erhältlich..
Publikationen
April 2026
Porträt in der Unter Emmentaler Zeitung
März 2026
MYLA Stadtmagazin
November 2025
Design Talk / Design Preis Schweiz
April 2025
Mis Bärn exclusiv
Dezember 2023
INTERIEUR
April 2023
Transhelvetica
Dezember 2022
Sonntags Blick Magazin
August 2021
Raum und Wohnen Magazin
April 2021
MIS MAGAZIN
November 2019
Z Magazin der NZZ
Juni 2019
Discover Germany Magazine
Mai 2019
MIS MAGAZIN
November 2018
MIS MAGAZIN
April 2018
Schweizer Illustrierte
Magazin GRUEN
Mitgliedschaft
swissceramics
Berufsverband Schweizer Keramik
SVAKT
Schweizer Verband für
Anthroposophische Kunsttherapie
gpk
Fachverband für Kunsttherapie
2026
Höhere Fachprüfung Kunsttherapie
Fachrichtung Gestaltungs- und Maltherapie
2019/20/22/23/24/25/26
Expertin Qualifikationsverfahren Keramiker/innen EFZ
an der Schule für Gestaltung in Bern
2025
Weiterbildung "Biografie basierte Kunsttherapie"
Teil 1 - Kindheit & Jugend: Ressourcen Lebenslanger Entwicklung
bei Prof. in Hildrun Rolff
2024
Kurs "Plastizieren bei traumatischen Belastungsstörungen"
bei Christine Krafft
2022/23
Praktikum in der Klinik Wysshölzli in Herzogenbuchsee
Fachklinik für Frauen mit Abhängigkeitserkrankungen
und Essstörungen
2022
Seminar «Notfall- und Traumapädagogik»
Kantonsspital St.Gallen
Zentrum für Integrative Medizin
2022
Mitwirkung bei Creative Meeting Point
Begegnungsort für geflüchtete Menschen und alle, die an Begegnungen interessiert sind.
2022
Eröffnung meiner Praxis für Plastisch-Therapeutische Kunsttherapie in Langenthal
2017/18/19/20/21
Abschluss der modularen Ausbildung in Kunsttherapie und Erwerb des Branchenzertifikats OdA ARTECURA, Fachrichtung Gestaltungs- und Maltherapie
Studium der Plastisch-Bildnerischen Therapie
an der atka in Dornach SO
2016/17/18
Teilzeitanstellung als Mitarbeiterin Aktivierung
in verschiedenen Alters -und Pflegeheimen
2016/17
Teilzeitanstellung als Atelierleiterin Töpfern,
Stiftung Seehalde
Rombach AG
2017
Ateliereröffnung Hermiswil BE
Gründung des Labels COTTA keramisches Kunsthandwerk
2015/16/17
Keramisches Gestalten mit den Senioren/Innen,
1x wöch. Alterszentrum Scheidegg,
Herzogenbuchsee BE
2015
Teilzeitanstellung bei Linck Keramik
Worblaufen BE
2015/17/19/20/22/23/24/25
Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit Herzogenbuchsee
Projektarbeit mit Kinder und Jugendlichen
2014/15/17/18/19/20
Lehrtätigkeit als Fachlehrerin Keramik
Berufsfachschule Langenthal BE
ab 2013
Diverse keramische Auftragsarbeiten
Selbstständig als Keramikerin
Geboren 1984
Mutter einer erwachsenen Tochter